Sonntag, 13. März 2011

Offener Brief an die Organisationen der Kampagne „Steuer gegen Armut“

Berlin, im Februar 2011


An die Organisationen der Kampagne „Steuer gegen Armut“

Prof. Dr. Johannes Müller SJ, Leiter Institut für Gesellschaftspolitik, Hochschule für Philosophie
Prälat Klaus Väthröder SJ, Missionsprokurator Jesuitenmission
Birgit Zenker, Vorsitzende Katholische Arbeitnehmerbewegung
Prof. Dr. Josef Sayer, Hauptgeschäftsführer Misereor
P. Eric Englert osa, Präsident Missio München
Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident Missio Aachen
Wolfgang Schonecke, Leiter Netzwerk Afrika Deutschland
Prof. Dr. Bernhard Emunds, Institutsleiter Nell-Breuning Institut, Hochschule Sankt Georgen
Norbert Steiner, Geschäftsführer Weltnotwerk der KAB
Martina Schaub, Geschäftsführerin Südwind - Institut
P. Bernd Klaschka, Geschäftsführer Adveniat
Cornelia Füllkrug-Weitzel, Direktorin „Brot für die Welt“
Gertrud Casel, Geschäftsführerin Deutsche Kommission JUSTITIA ET PAX
Prälat Dr. Peter Neher, Präsident Deutscher Caritasverband
Lesley-Anne Knight, Secretary General Caritas Internationalis

Kopie an: P. Dr. Jörg Alt SJ, Verantwortlicher für Kampagne "Steuer gegen Armut"


Sehr geehrte Damen und Herren,

die Forderung nach einer Transaktionsteuer spielt seit Jahren eine wichtige Rolle in der internationalen Debatte über eine gerechtere Wirtschaftsordnung. Es ist wichtig und gut, dass auch kirchliche Organisationen diese Position aufgreifen.

Mit großem Unverständnis sehen wir jedoch, dass in der Öffentlichkeitsarbeit dieser Kampagne der honduranische Kardinal Óscar Andrés Rodríguez Maradiaga einen wichtigen Platz einnimmt.

Montag, 7. März 2011

Widerstand in Highheels

Die LGBT-Bewegung war ein wichtiger Teil des Widerstands gegen den Putsch in Honduras im Jahr 2009. In der zunehmend militarisierten Gesellschaft werden Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle immer häufiger zu Opfern der Staatsgewalt. Die brutalen Hassmorde, die oft von Polizisten oder Militärs verübt werden, haben seit dem Putsch zugenommen. Die Community versucht, sich zu wehren.

Artikel bei Jungle World

Freitag, 4. März 2011

Widerstand in Honduras definiert Strategie.

Generalversammlung der FNRP in Tegucigalpa abgehalten. Knappe Entscheidung gegen Wahlteilnahme

Auf: http://amerika21.de/nachrichten/2011/03/25228/widerstand-honduras

Tegucigalpa. Ende Februar fand in Honduras die bisher größte Generalversammlung der Widerstandsbewegung FNRP statt. Über 1.500 Vertreter aus allen Bundesländern und sozialen Sektoren versammelten sich in der Hauptstadt Tegucigalpa. Die nach dem Putsch gegen Präsident Manuel Zelaya im Jahr 2009 gegründete FNRP entschied bei dem Treffen über die zukünftigen Strategien für einen demokratischen Wandel im Land. Außerdem wurden neue Delegierte gewählt. Dabei wurde darauf geachtet, dass alle Regionen und sozialen Sektoren vertreten sind. Auch eine 50-prozentige Frauenquote und viele junge Personen berücksichtigte der organisierte Widerstand bei der Wahl seine Repräsentanten. Als Koordinator und Sub-Koordinator wurden der Präsident im Exil, Manuel Zelaya, und der Gewerkschafter Juan Barahona wiedergewählt.