Freitag, 13. Juni 2014

Menschenrechte in Honduras - fünf Jahre nach dem Putsch

Diskussionsveranstaltung am 26.06.
Bildungswerk Berlin der HBS, Kottbusser Damm 72

Am 28. Juni jährt sich zum fünften Mal der Putsch in Honduras. Fünf Jahre, in denen Repression, politische Verfolgung von sozialen Bewegungen und Militarisierung zugenommen haben; fünf Jahre, in denen durch neue Gesetze der Ausverkauf der natürlichen Ressourcen legitimiert und vorangetrieben wurde.

Massive Menschenrechtsverletzungen sind wieder an der Tagesordnung, besonders dort, wo sich in abgelegenen Regionen Widerstand gegen Großprojekte regt. Das Staudammprojekt Agua Zarca und die Agrarkonflikte im Sula- und Aguántal stehen symbolisch für eine Vielzahl von Konflikten, in denen transnationale Interessen auf die Existenzen der honduranischen Landbevölkerung bedrohen.

Zwei Mitglieder der Initiative Menschenrechtskette Honduras - CADEHO (Cadena de Derechos Humanos Honduras) haben über ein Jahr lang MenschenrechtsverteidigerInnen und bedrohte Gemeinden in Honduras begleitet und berichten über die aktuelle politische und Menschenrechtssituation.

Eine Veranstaltung des Bildungswerks Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Diese Veranstaltung wird realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin
Teilnahme frei. Anmeldung unter: global@bildungswerk-boell.de



Video der Kampagne "Freiheit für Chabelo"

Video der Kampagne "Freiheit für Chabelo"

video


Free Chabelo

Jose Isabel Morales, known as Chavelo, from the farmer movement of the
Aguan has been incarcerated since October 2008 without any evidence of
having committed a crime. Chavelo was accused of murder. This murder was
related to a confrontation that occurred in August of the same year
between a landowner, the police chief Henry Osorto and the farmers
belonging to the Guadalupe Carney community in the Aguan Valley.
Without any concrete evidence, arrest warrants were issued for residents
of the community. Chavelo was the one person to be tried and sentenced to
6 years in prison. During the early months of 2014, they repeated the same
process against him. During this new round, Chavelo’s lawyers filed
complaints about a series of irregularities and about the fact that the
witnesses contradicted themselves and changed their original statements in
order to intensify his incrimination.

Freitag, 6. Juni 2014

Deutscher Konzern und GIZ erstellen Bergbaukartierung in Honduras

Von , amerika21.de

Tegucigalpa/Hannover. Das deutsche Unternehmen M&P Geonova und das Schweizer Unternehmen Geoexpert sind mit der Kartierung der Vorkommen von seltenen Erden und Edelmetallen in Honduras beauftragt worden. Ein entsprechender Vertrag wurde am 22. Mai zwischen Vertreter des honduranischen Instituts für Geologie und Bergbau (INHGEOMIN) und Repräsentanten der genannten Unternehmen unterzeichnet. Laut dem Direktor von INHGEOMIN, Agapito Rodríguez, wird die Initiative durch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) gefördert und offenbar auch finanziert.

Das INHGEOMIN stellt Daten und Techniker zur Verfügung, welche die Unternehmensmitarbeiter in den verschiedenen Regionen des Landes begleiten. Nach Abschluss der Kartierung wird die verwendete technische Ausrüstung im Wert von über 300.000 US-Dollar für künftige Erkundungen an Honduras gespendet. Die Studie soll drei Jahre dauern und zur Identifikation der in Honduras vorhandenen Mineralien dienen.

Dienstag, 3. Juni 2014

EILAKTION: Tödliche Angriffe auf indigene Menschenrechtsverteidiger in Honduras, Foltervorwurf gegenüber der Nationalen Polizei


In Honduras ist es erneut zu zwei tödlichen Angriffen gegen Menschenrechtsverteidiger und Vertreter der Opposition gekommen. Angehörige der regierenden Nationalen Partei werden für die Angriffe verantwortlich gemacht. Die Indigenen-Organisation COPINH (Consejo Cívico de Organzaciones Populares e Indígenas de Honduras) hat zu den beiden Vorfällen Stellung genommen und fordert dringend umfassende Ermittlungen.

Wir bitten Sie bis zum 15.Juni 2014 bei den zuständigen honduranischen Behörden per e-mail oder Fax Ihre Besorgnis auszudrücken und eine sofortige, unabhängige Untersuchung der Vorfälle in San Francisco de Opalaca und in Rio Blanco zu fordern.