Bericht zum Mord an der honduranischen Umweltverteidigerin Berta Cáceres und der Rolle internationaler Entwicklungsbanken
mit Bertha Zúniga und Camilo Bermúdez (COPINH)
sowie einem Videobeitrag der Menschenrechtsanwältin Roxanna Altholz (GIEI Honduras)Dienstag, 09.05.2026 ab 18:00 Uhr
Versammlungsraum des Mehringhof
Gneisenaustr. 2A, 10961 Berlin
Mit Simultanverdolmetschung Deutsch - Spanisch
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Berta Cáceres war eine international bekannte indigene Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin. Als Leiterin des Zivilen Rates der Indigenen und Basisorganisationen von Honduras (Consejo Cívico de Organizaciones Populares e Indígenas de Honduras - COPINH) war sie das Gesicht des Widerstandes der Lenca-Gemeinden von Río Blanco gegen das Wasserkraftwerk „Agua Zarca“. In der Nacht vom 2. auf den 3. März 2016 erschoss ein Killerkommando Berta in ihrem Haus. Vier Auftragsmörder und einige Mittelsmänner wurden drei Jahre später zu Haftstrafen verurteilt. Die Auftraggeber:innen blieben lange im Dunkeln.
Sonntag, 31. Mai 2026
Filmvorführung und Diskussion: Die politische Ökonomie der Gewalt
Ex-Bürgermeister wegen mutmaßlichem Mordauftrag gegen honduranischen Umweltschützer in Haft
Kriminelles Netzwerk hinter dem Mord an Juan López vermutet. Prozess gegen Unternehmer Lenir Pérez wegen illegalen Bergbaus und Umweltdelikten erneut vertagt
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San Pedro Sula. Der jüngst abgewählte Bürgermeister der Kreisstadt Tocoa im Aguán-Tal im Norden von Honduras, Adán Fúnes, muss sich als mutmaßlicher Auftraggeber des Mordes an dem bekannten Umweltaktivisten Juan López vor Gericht verantworten. Der Aktivist, Stadtrat und katholische Laienprediger wurde von einem mittlerweile geständigen Auftragsmörder am 14. September 2024 erschossen (amerika21 berichtete).
Samstag, 23. Mai 2026
Massaker an Kleinbäuer:innen in Honduras
Verbrechen in einer Region mit Landkonflikten. UN-Menschenrechtsbüro und lokale Gruppen fordern Aufklärung und Schutz. Regierung kündigt mehr Polizei im Aguán-Tal an.
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Die Ermittlungen zum Massaker in Trujillo haben begonnen. Quelle:Ministerio Público Honduras |
Dienstag, 19. Mai 2026
Geleakte Audios über die USA und ein korruptes Machtnetzwerk in Honduras
Verurteilter Ex-Präsident als Vermittler für US-Interessen. Auch Israel erwähnt. Plan gegen Mexiko und Kolumbien
Thema der Audios sind auch die Ausbreitung der Privatstädte (Zedes), der Aufbau einer Militärbasis und die Verabschiedung eines Gesetzes im Sinne der Interessen von KI-Konzernen. All das in Absprache mit dem US-Präsidenten und mit Unterstützung des israelischen Premierministers Benjamín Netanyahu. Auch die Regierung von Argentiniens Präsident Javier Milei sowie rechtskonservative Kreise in Mexiko werden in den Tonaufnahmen erwähnt.
Samstag, 16. Mai 2026
Anwalt und Ärztin in Honduras stundenlang festgehalten
Hintergrund sollen Konflikte mit Unternehmen sein. Unterschiedliche Darstellungen des Vorfalls. Bewegung warnt vor Privatisierung "aller Güter"
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Quelle:Movimiento Amplio |
San Francisco de Locomapa/San Pedro Sula. Der Rechtsanwalt Victor Fernández und die Ärztin Ligia Ramos sind in Honduras am Mittwochabend von einer Menschengruppe mehrere Stunden festgehalten und verbal bedroht worden. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe der Gemeinde Tribu San Francisco de Locomapa im Departamento Yoro. Das teilten beide auf einer Pressekonferenz am Donnerstag in San Pedro Sula im Norden von Honduras mit.




