Peace
Watch Switzerland (PWS) ist eine Schweizer Menschenrechts- und
Friedensorganisation, die Freiwillige zur Menschenrechtsbegleitung
und -beobachtung in Konfliktregionen entsendet. Wir sind in
Guatemala, Honduras, Kolumbien und Palästina/Israel tätig. PWS ist
ein Verein mit Geschäftsstelle in Zürich und Büro in Genf. Für
das Projekt für Palästina/Israel arbeitet PWS mit einem
Leistungsauftrag von HEKS. In Guatemala und Kolumbien arbeiten wir
mit lokalen Partnerorganisationen zusammen. In Honduras hat PWS eine
eigene Projektstruktur aufgebaut.
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Dienstag, 4. September 2018
Aufruf zur Menschenrechtsbeobachtung in Honduras
Donnerstag, 1. März 2018
Sonntag, 29. Mai 2016
Aufruf: HondurasDelegation 2016
Hintergrund
Die
Menschenrechtslage in Honduras hat sich seit dem Putsch 2009 kontinuierlich
verschlechtert. Eingeschränkte Pressefreiheit, Verfolgung und Bedrohung von Menschenrechtsverteidiger*innen,
Journalist*innen, Anwält*innen, LGTBI-Aktivist*innen und Umweltaktivist*innen
gehören zum Alltag. Verletzungen der Menschenrechte werden durch strukturelle
Schwächen und Korruption im Justiz- und Sicherheitsapparat sowie strukturelle
Diskriminierung und Marginalisierung insbesondere von indigenen
Bevölkerungsgruppen gefördert. Eines der größten Probleme in Honduras ist die
Straflosigkeit, die sich sowohl auf die allgemeine schlechte Sicherheitslage
auswirkt, aber besonders im Hinblick auf die Menschenrechtslage im Land fatal
ist. Seit dem Putsch wird eine neoliberale Politik des Ausverkaufs der
Ressourcen des Landes vorangetrieben, die vor allem die Landrechtsfrage in den
Mittelpunkt stellt und zu permanenten Vertreibungen der ländlichen und
indigenen Bevölkerung im ganzen Land führt. In Folge des Putsches haben
Gesetzesänderungen dazu geführt, dass über 500 Konzessionen für Bergbauprojekte
und Wasserkraftwerke vergeben wurden. Die Vergabe der
Konzessionen findet ohne Zustimmung der betroffenen Bevölkerung statt und die
von Honduras 1995 ratifizierte ILO-Konvention 169 zum Schutz der indigenen
Bevölkerung wird nicht eingehalten. Indigene und ländliche Gemeinden kämpfen um
den Erhalt ihrer Lebensgrundlage, d.h. um Land und Zugang zu Wasser. Dabei sind
sie der Willkür von Unternehmen und staatlicher Repression ausgesetzt. Ein
Beispiel der extremen Kriminalisierung und Repression ist der Widerstand der
indigenen Organisation COPINH gegen das Staudammprojekt Agua Zarca, infolge dessen
im März dieses Jahres die Menschenrechts- und Umweltaktivistin Berta
Cáceres von COPINH ermordet wurde. Indigene Bewegungen und
Menschenrechtsaktivist*innen in Honduras benötigen heute mehr denn je zuvor
eine internationale Öffentlichkeit und internationale
Solidarität, um einen Mindestschutz vor der Willkür des Staates zu bekommen.
Die Lernreise:
Mit der Lernreise
soll eine freundschaftliche und persönliche Basis zwischen journalistischen und
gesellschaftlichen Multiplikator*innen in Deutschland und unterschiedlichen
Akteur*innen der sozialen Bewegungen in Honduras geschaffen bzw. vertieft
werden. Eine langfristige solidarische
Zusammenarbeit soll gefestigt werden, um sich gemeinsam für eine gerechte Welt
im Süden wie im Norden einzusetzen.
Die Reise soll dazu
beitragen, in Deutschland über die Menschenrechtslage zu informieren. Als
Ergebnis der Reise sollen Artikel, Publikationen und eine Fotoausstellung
entstehen. Die Teilnehmenden werden auf öffentlichen Veranstaltungen über die
Situation berichten und das Recherchematerial bearbeiten und veröffentlichen.
Wir suchen:
-
Menschenrechtsaktivist*innen,
Umweltaktivist*innen, Anwält*innen, die an Themen der indigenen Bewegungen,
Landrechte, Großprojekte interessiert sind und nach der Reise öffentliche Veranstaltungen
mit uns durchführen
-
Journalist*innen
(Print, Radio, TV), die Beiträge der Reise veröffentlichen
-
Gruppen in ganz
Deutschland, die Diskussionsveranstaltungen, Seminare und Workshops zur
Menschenrechtssituation in Honduras organisieren
Voraussetzungen:
-
Interesse an Menschenrechtsarbeit
-
Interesse an politischer Berichtserstattung
-
Gute Spanischkenntnisse
-
Teilnahme an Vor- und Nachbereitungsseminaren (2
zweitägige Vorbereitungsseminare im Sommer und September 2016, 1
Nachbereitungsseminar im Februar 2017)
Kosten:
- Flugkosten (evtl. gibt es einen Zuschuss für die Flugkosten)
- ca. 700 EUR (Vor- und Nachbereitung, Aufenthalt im Land)
Mehr
Informationen / Kontakt:
Ökumenisches Büro
für Frieden und Gerechtigkeit e. V.
Ansprechpartnerinnen:
Andrea Lammers (Ökumenisches Büro, elsal@oeku-buero.de), Rita Trautmann
(HondurasDelegation, rita-ded@gmx.net)
Montag, 11. November 2013
Menschenrechtsdelegation zu den Wahlen in Honduras
Vom 10. November bis 1. Dezember 2013 befindet sich eine Delegation aus freien Journalist_innen, Vertreter_innen unabhängiger Nichtregierungsorganisationen und Initiativen aus Europa in Honduras.
Ziel
der mittlerweile vierten Delegationsreise der HondurasDelegation ist
es, die Geschehnisse um die Präsidentschaftswahlen am 24. November
zu beobachten und darüber zu informieren. Dabei stehen angesichts
der politischen Morde, Bedrohungen und Vertreibungen die aktuelle
Menschenrechtslage und die Situation sozialer und politischer
Bewegungen in der Hauptstadt sowie in besonders von Konflikten
betroffenen Regionen im Vordergrund. Durch die internationale Präsenz
soll zudem die Sicherheit von Menschenrechtsverteidiger_innen,
Vertreter_innen sozialer und politischer Organisationen sowie
kritischen Journalist_innen in der Zeit vor und nach den Wahlen
erhöht werden. Ein besonderes Interesse der Delegation gilt außerdem
der Sicherheit und Chancengleichheit der Kandidat_innen. So wurden
Kandidat_innen und Aktive mehrerer politischer Parteien ermordet oder
bei Attentaten verletzt. Laut der Menschenrechtsorganisation COFADEH
sind weiterhin zahlreiche Kandidat_innen Opfer von Verfolgung und
erhalten Morddrohungen.
Dienstag, 17. September 2013
Menschenrechtsdelegation zu den Wahlen in Honduras
Von 10.
November bis 1. Dezember befindet sich eine Delegation aus Freien
JournalistInnen, VertreterInnen unabhängiger
Nichtregierungsorganisationen und Initiativen aus Deutschland,
Österreich und der Schweiz in Honduras.
Ziel der
Delegation ist es, die Geschehnisse um die Präsidentschaftswahlen am
24. November zu beobachten und darüber zu informieren. Dabei stehen
angesichts der politischen Morde, Bedrohungen und Vertreibungen die
aktuelle Menschenrechtslage und die Situation sozialer und
politischer Bewegungen in der Hauptstadt sowie in besonders von
Konflikten betroffenen Regionen im Vordergrund.
Während
des Aufenthaltes und nach Rückkehr der Delegation möchten wir
unsere Erfahrungen sowohl publizieren sowie auf Veranstaltungen
darüber berichten. Aktuelle Berichte werden unter anderem auf dem
Blog der Hondurasdelegation erscheinen:
http://www.hondurasdelegation.blogspot.com
Kontakt
unter: hondurasblog2010@gmail.com
Spenden
zur Unterstützung der Delegation:
Ökumenisches
Büro
Konto-Nr. 5617 62 58
Stadtsparkasse München
BLZ: 701 500 00
Verwendungszweck: Novemberdelegation in Honduras
IBAN: DE65 7015 0000 0056 1762 58
SWIFT-BIC: SSKMDEMM
Konto-Nr. 5617 62 58
Stadtsparkasse München
BLZ: 701 500 00
Verwendungszweck: Novemberdelegation in Honduras
IBAN: DE65 7015 0000 0056 1762 58
SWIFT-BIC: SSKMDEMM
Mittwoch, 13. Juni 2012
JournalistInnen-Aufenthalt in Honduras
Aktueller Stand
Im
Juli und August 2012 wird eine Gruppe deutscher und österreichischer JournalistInnen die
Organisationen COPINH in La Esperanza und OFRANEH in Triunfo de la
Cruz besuchen und u. a. mit den Radios Voz Lenca und Coco Dulce
zusammen arbeiten …
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