Donnerstag, 19. Januar 2023

"Autonomie und gemeinschaftliche Selbstverwaltung gegen den entfesselten Kapitalismus"

 Gespräch mit Miriam Miranda, Generalkoordinatorin der Organisation der afro-indigenen Garífuna in Honduras, Ofraneh

Mittwoch, 18. Januar 2023

Kritik an Verlängerung des Ausnahmezustands in Honduras

 Regierung habe eine militaristische Auffassung von Sicherheit, vernachlässige die Gewaltprävention und stigmatisiere verarmte Jugendliche. Hohes Risiko von Menschenrechtsverletzungen durch Sicherheitskräfte

Samstag, 14. Januar 2023

Zwei Umweltschützer aus Guapinol erschossen

 Von  amerika21

Die Gemeinde Guapinol trauert um die getöteten Umweltaktivisten Aly Domínguez und Jairo Bonilla

Dienstag, 10. Januar 2023

Ein schwarzes Jahr für die LGBTI-Community in Honduras

 Von  amerika21

CATTRACHAS, eine in Honduras engagierte feministische Organisation

Donnerstag, 29. Dezember 2022

"Die Privatstädte warten, dass die Regierung wechselt, um dann ihr Projekt mit noch mehr Wucht durchzusetzen"

Gespräch mit Christopher Castillo, Generalkoordinator der honduranischen Gemeinde- und Umweltorganisation Arcah

Sonntag, 25. Dezember 2022

Privatstadt Próspera verklagt Honduras auf 10,77 Milliarden US-Dollar

Nach dem Ablauf eines Ultimatums an die honduranische Regierung Mitte Dezember hat das Privatstadtunternehmen Próspera Inc. Klage bei einem internationalen Schiedsgericht eingereicht

Samstag, 24. Dezember 2022

"Yo, sí puedo": Kubanische Lehrkräfte in Honduras eingetroffen

 Von  amerika21

Bei ihrer Ankunft in Honduras begrüßte Bildungsminister Daniel Esponda die kubanische Brigade QUELLE: @JOSEFINAVIDALF

Tegucigalpa. Am 20. Dezember sind in der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa 123 Lehrkräfte aus Kuba eingetroffen. Sie bereiten vor Ort die landesweite Alphabetisierungskampagne nach der erfolgreichen kubanischen Methode "Ich kann das" (Yo, sí puedo) vor. Diese Aktion findet im Rahmen des bilateralen Bildungsabkommens statt.

Dienstag, 20. Dezember 2022

Honduras im Kampf gegen weitverbreitete Korruption einen Schritt weiter

 Von  amerika21

Unterzeichnung der Absichtserklärung im UN-Hauptsitz in New York. Im Hintergrund Präsidentin Xiomara Castro und UN-Generalsekretär Antonio Guterres QUELLE: XIOMARACASTROZ

Dienstag, 29. November 2022

"Wir sind Menschen des Widerstandes"

aus npla.de, vom 24.11.2022

von Steffi Wassermann

OFRANEH-Koordinatorin Miriam Miranda bei der Abschlussrede
im August 2022 vor der Generalstaatsanwaltschaft /
Foto: HondurasDelegation (
CC BY-NC-SA 4.0)

(Berlin, 22. November 2022, npla).- Die afro-   indigenen Garífuna leben seit mehr als 200 Jahren in  Honduras an der Karibikküste. Ihre Rechte werden seit   jeher missachtet und ihr angestammtes Land  wird ihnen   systematisch geraubt. Waren es früher die großen   Bananenkonzerne, sind es heute Palmölunternehmen,   Hotel- und Ferienhausbesitzer*innen, die sich auf dem   Land breit machen. Zwar haben die Garífuna Landtitel   und internationale Gerichtsurteile. Der Kampf um ihre   Rechte bleibt aber einer gegen Windmühlen – auch unter  der aktuellen sogenannten progressiven Regierung.

Sonntag, 27. November 2022

Radiobeitrag: Privatstädte – Trotz Gesetz wird weiter gebaut

   Radio Onda, NPLA vom 21. November 2022

von Jutta Blume

Venessa Cardenas Foto: Jutta Blume

Wir haben schon mehrfach über die von Unternehmen geführten Privatstädte in Honduras berichtet, die Sonderzonen für Entwicklung und Beschäftigung, kurz ZEDE. Gegen die Unternehmensstädte gab es eine breite Protestbewegung. Unter der neuen Regierung von Xiomara Castro hat sich der Kongress beeilt, das Gesetz über die ZEDE zu annullieren. Allerdings wurden die ZEDE von der Vorgängerregierung sogar in der Verfassung verankert, sodass ihre Abschaffung im Januar 2023 nochmals vom Parlament ratifiziert werden muss.

Eine der Unternehmensstädte entsteht auf der Insel Roatán, gleich neben der indigenen Gemeinde Crawfish Rock. Ursprünglich haben auch deutsche Unternehmen sowie deutsche Mitglieder internationaler Thinktanks die ZEDE auf Roatán beworben. Jutta Blume hat im August Roatán besucht und berichtet von den aktuellen Entwicklungen um die ZEDE.