Samstag, 1. August 2026

Geleakte Audios belegen Pläne zur Digitalüberwachung mit Israels Software in Honduras

 Von  amerika21

Bereits unter der Regierung von Hernández (2014–2022) setzten Sicherheitskräfte in Honduras Technologien zur digitalen Überwachung und Datenanalyse von israelischen und US-amerikanischen Firmen ein
 

Tegucigalpa. Die Online-Plattform Hondurasgate hat neue Audioaufnahmen mit Anweisungen von Präsident Nasry Asfura zur Ausweitung der digitalen Überwachung von Bürger:innen in Honduras veröffentlicht. Asfura soll Parlamentspräsident Tomás Zambrano am 28. Februar und am 7. März 2026 angewiesen haben, über eine Gesetzesinitiative die Anonymität in sozialen Netzwerken aufzuheben und die Überwachung der Zivilbevölkerung über Mobilfunkanbieter mittels israelischer Software zu ermöglichen.

Freitag, 31. Juli 2026

Ex Präsident Hernández kehrt wegen Korruptionsanklage nach Honduras zurück

 Von  amerika21

Montag, 13. Juli 2026

Garífuna in Honduras verteidigen ihre Territorien

 Von  amerika21

Vor der Räumung der Gemeinde in Honduras

San Juan Tela. Mit einem Protestcamp wehren sich indigene Garífuna an der honduranischen Karibikküste gegen eine gewaltsame Räumung und gegen die Kriminalisierung von Mitgliedern der Organisation OFRANEH. Am 6. Juli marschierten über 200 Einsatzkräfte der honduranischen Polizei auf ein Grundstück in der Garífuna-Gemeinde Durugubuti. Nach Berichten von Augenzeug:innen gaben sie den Mitgliedern des Landkomitees, die das Territorium bewachten, nur wenige Minuten zum Verlassen des Geländes.

Donnerstag, 18. Juni 2026

Ohne Landrechte und indigene Rechte kein Schutz vor Klimaschäden!

Honduras Präsident Asfura nimmt am 18/19. Juni in Berlin am Climate Mobility Forum teil. Das Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V und die Honduras Delegation wenden sich mit einem offenen Brief an die Organisatoren

Der Präsident der Republik Honduras, Nasry Asfura, ist neben den Präsidenten mehrerer Inselstaaten Teilnehmer des diesjährigen Berlin Climate Mobility Forums. Das Forum hat sich nach eigener Aussage zum Ziel gesetzt, "den Status quo zu ändern", indem "politische Verpflichtungen in koordinierte Maßnahmen" überführt werden. "Diese sollen lokale Gemeinschaften dabei unterstützen, ihre Heimat und Lebensgrundlage vor Klimaschäden zu schützen, damit sie vor Ort bleiben können. Wenn nötig und gewollt, geht es auch darum, den Betroffenen eine sichere und würdevolle Umsiedlung zu ermöglichen. (...) Neben der Verabschiedung der ,Global Climate Mobility Principles‘ rückt das Berlin Climate Mobility Forum auch deren Umsetzung in den Fokus. Die ,Climate Mobility Adaptation Agenda‘ soll diesen Prozess gezielt beschleunigen."

Sonntag, 7. Juni 2026

Honduras stärkt Agrarindustrie mit umstrittenem Gesetz

Verschärfte Kriminalisierung sozialer Proteste, Verletzung kleinbäuerlicher und indigener Rechte befürchtet. Proteste angekündigt, Verfassungsklagen erwartet

Sonntag, 31. Mai 2026

Filmvorführung und Diskussion: Die politische Ökonomie der Gewalt

Bericht zum Mord an der honduranischen Umweltverteidigerin Berta Cáceres und der Rolle internationaler Entwicklungsbanken

mit Bertha Zúniga und Camilo Bermúdez (COPINH)
sowie einem Videobeitrag der Menschenrechtsanwältin Roxanna Altholz (GIEI Honduras)

Dienstag, 09.05.2026 ab 18:00 Uhr
Versammlungsraum des Mehringhof
Gneisenaustr. 2A, 10961 Berlin
Mit Simultanverdolmetschung Deutsch - Spanisch


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Berta Cáceres war eine international bekannte indigene Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin. Als Leiterin des Zivilen Rates der Indigenen und Basisorganisationen von Honduras (Consejo Cívico de Organizaciones Populares e Indígenas de Honduras - COPINH) war sie das Gesicht des Widerstandes der Lenca-Gemeinden von Río Blanco gegen das Wasserkraftwerk „Agua Zarca“. In der Nacht vom 2. auf den 3. März 2016 erschoss ein Killerkommando Berta in ihrem Haus. Vier Auftragsmörder und einige Mittelsmänner wurden drei Jahre später zu Haftstrafen verurteilt. Die Auftraggeber:innen blieben lange im Dunkeln.

Ex-Bürgermeister wegen mutmaßlichem Mordauftrag gegen honduranischen Umweltschützer in Haft

Kriminelles Netzwerk hinter dem Mord an Juan López vermutet. Prozess gegen Unternehmer Lenir Pérez wegen illegalen Bergbaus und Umweltdelikten erneut vertagt

Samstag, 23. Mai 2026

Massaker an Kleinbäuer:innen in Honduras

Verbrechen in einer Region mit Landkonflikten. UN-Menschenrechtsbüro und lokale Gruppen fordern Aufklärung und Schutz. Regierung kündigt mehr Polizei im Aguán-Tal an.

Dienstag, 19. Mai 2026

Geleakte Audios über die USA und ein korruptes Machtnetzwerk in Honduras

Verurteilter Ex-Präsident als Vermittler für US-Interessen. Auch Israel erwähnt. Plan gegen Mexiko und Kolumbien

Samstag, 16. Mai 2026

Anwalt und Ärztin in Honduras stundenlang festgehalten

Hintergrund sollen Konflikte mit Unternehmen sein. Unterschiedliche Darstellungen des Vorfalls. Bewegung warnt vor Privatisierung "aller Güter"