Montag, 29. Juli 2019

Guatemala als sicherer Drittstaat: Regierung unterzeichnet Vereinbarung mit USA

Rechtmäßigkeit noch offen. Zuvor geplanter Vertrag von Verfassungsgericht gestoppt. USA drohten mit Sanktionen

Unter den Augen von Präsident Trump unterzeichnete Guatemalas Innenminister
 Enrique Degenhart (links) die umstrittene Vereinbarung, Screenshot
Washington. Guatemalas Innenminister Enrique Degenhardt hat am Freitag eine kontroverse Vereinbarung mit der US-Regierung unterzeichnet, die das mittelamerikanische Land de facto zu einem sicheren Drittstaat erklärt. Das guatemaltekische Verfassungsgericht hatte unlängst zuvor Präsident James Morales untersagt, einen Staatsvertrag ähnlichen Inhalts ohne Zustimmung des Kongresses zu unterschreiben. In Guatemala wird deshalb die Rechtmäßigkeit des Übereinkommens bezweifelt.

Die Vereinbarung gilt zunächst für zwei Jahre und kann von beiden Seiten mit dreimonatigem Vorlauf aufgekündigt werden. Sie soll es den USA ermöglichen, Migranten, die über Guatemala angereist waren, dort aber keinen Asylantrag gestellt hatten, wieder in das mittelamerikanische Land zurückzuschicken, erklärte dass US-Heimatschutzministerium. Hierzu soll eigens ein Auffangzentrum in Guatemala errichtet werden, in dem ein solcher Antrag für die USA gestellt werden kann. Illegal eingereiste Guatemalteken sollen in einem Schnellverfahren wieder in die Heimat geschickt werden.

Samstag, 27. Juli 2019

Operieren Todesschwadronen im Süden von Honduras?


Von Dina Meza erschienen am 8. Juli 2019 in pasosdeanimalgrande

Übersetzung: Daniela Dreißig
Proteste in Choluteca Foto: La Prensa
In der Stadt Choluteca im Süden von Honduras wurden seit März 2019 mindestens vier Menschen ermordet, alle auf eine ähnliche Weise. Zuletzt wurde Stefani Yolany Lopez, Tochter von Gabriel Quiroz, ein Mitglied der Sozialen Bewegung Bastion des Südens am 6. Juli 2019 erschossen. Diese Aktionen deuten auf Todesschwadronen hin, mit dem Ziel, den Widerstand gegen die Regierung von Juan Orlando Hernández zu zerschlagen.

In der Region um Choluteca finden seit November 2017 jeden Mittwoch und Samstag intensive Bürgerproteste statt. Die Proteste begannen mit dem Wahlbetrug, durch den Präsident Juan Orlando Hernández [erneut, Anm.d.Übers.] an die Macht kam und schlossen später weitere Themen ein: die Korruption im Krankenhaus im Süden, die hohen Energiekosten und Menschenrechtsverletzungen. Als Reaktion darauf hat die Regierung mehrere Militär- und Polizeikräfte in die Region verlegt, die während der Demonstrationen massive Repression ausüben.

Mittwoch, 24. Juli 2019

Das Strafrecht als politische Waffe

Regimegegner im honduranischen Hochsicherheitsgefängnis "La Tolva" schweben in Lebensgefahr

Kundgebung für die Freilassung der politischen Gefangenen in Tegucigalpa
Menschenrechts-organisationen, dass die drei Untersuchungs-häftlinge Edwin Espinal, Raúl Álvarez und Rommel Herrera im Hochsicherheits-gefängnis "La Tolva", 60 Kilometer von der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa entfernt, in Lebensgefahr schweben. Sie hatten mehrfach Morddrohungen erhalten und herausgefunden, dass ein Gefangenenaufstand vorgetäuscht werden sollte, um sie zu töten. Edwin Espinal, ein bekannter honduranischer Aktivist und Raúl Álvarez, ein ehemaliger Polizist, waren im Januar 2018 im Kontext der Proteste gegen den Wahlbetrug bei den Präsidentschaftswahlen verhaftet worden, Rommel Herrera dann im Mai 2019 bei Protesten gegen Privatisierungen und für den Rücktritt von Präsident Juan Orlando Hernández. Angehörige und Unterstützer*innen forderten am 4.Juli in einer Pressekonferenz Garantien für das Leben und die Unversehrtheit der drei, ihre sofortige Verlegung in ein normales Gefängnis und ihre baldige Freilassung.

Donnerstag, 18. Juli 2019

Klima der Angst und Gewalt

Honduras gehört neben El Salvador und Guatemala zur Region des sogenannten nördlichen Dreiecks. Diese Region ist durch die Drogenkriminalität weltweit eine der gefährlichsten Regionen, in denen kein Krieg herrscht. Für die Regierungen dieser Länder ist die Sicherheitspolitik ein wichtiges Thema.
Rita Trautmann, Dennis Muñoz erschienen im April 2019  Entwicklung und Zusammenarbeit
Proteste gegen Honduras' Staatspräsident Juan Orlando Hernández (JOH).
Honduras' Staatspräsident Juan Orlando Hernández setzt auf Militarisierung. Seit 2013 schuf er verschiedene militärische Spezialeinheiten, eine Militärpolizei und eine maro­dierende Polizei, die durch eine Sonderkommission geführt wird und seit Jahren in einem sogenannten „Säuberungsprozess“ steht. Sie wird immer mehr von der Militärpolizei verdrängt.

Im Staatshaushalt schlägt sich die Militarisierung gravierend nieder: Im Zeitraum von 2011 bis 2017 stiegen die Ausgaben für Sicherheit und Verteidigung um 112 Prozent. Allein 2018 wurden mehr als 6,6 Millionen Dollar für den Einkauf von Waffen, Munition und Ausrüstungsgegenständen für das Militär ausgegeben. In den fünf Jahren, in denen diese Sicherheitsstrategie Anwendung gefunden hat, ist laut offiziellen Statistiken die Mordrate zurückgegangen.

Doch die Mordrate ist nur die Spitze des Eisberges und hinsichtlich der allgemeinen Sicherheitslage nur bedingt aussagekräftig. Honduras ist Durchgangsland für Drogen, die aus Kolumbien in die USA gelangen. Drogenkartelle sind mit den Wirtschaftseliten und der Regierung verbandelt. Deshalb wird auch nicht wirksam gegen Drogenkriminalität vorgegangen. Es herrscht ein Klima der Angst und Gewalt, das viele Menschen beeinträchtigt. Massaker haben zugenommen. Überfälle und Erpressungen von Kleinunternehmern vor ­allem im Transportsektor sind gestiegen, und vor Schutz­gelderpressungen ist niemand sicher. (rt/dm)

Hoffen auf eine bessere Zukunft

Von Rita Trautmann und Dennis Muñoz erschienen in der Aprilausgabe
Selten war Honduras so oft in der Presse wie in den vergangenen Monaten. Nicht die Proteste der Bevölkerung gegen die korrupte Regierung oder die Morde an Menschenrechtsverteidigern haben eine solche Aufmerksamkeit erregt, sondern die Karawanen tausender Männer, Frauen und Kinder aus Honduras. Sie haben sich zusammengeschlossen, um ihr Land zu verlassen mit dem Ziel USA.


Migranten-Karawane aus Honduras auf einer Autobahn in El Salvador im Januar 2019. Die Menschen versuchen, zu Fuß in die USA zu gelangen.
Der Weg ist weit und gehört zu einer der gefährlichsten Migrationsrouten der Welt. Überfälle, Entführungen, Erpressungen und Verschwindenlassen sind einige der Gefahren. Drogenkartelle und Jugendbanden machen ein Geschäft mit den Menschen auf der Flucht. Eine Flucht mit ungewissem Ausgang, denn kurz vor dem Ziel liegt eine sehr gut bewachte Grenze. In Honduras weiß man das alles, und trotzdem machen sich die Menschen auf den Weg. „Wir fliehen aus Armut und wegen der Regierung“, sagt ein 35-Jähriger, „und wir fliehen auch wegen der Kriminalität“.

Hoffnungslosigkeit treibt die Menschen aus dem Land. Honduras ist eines der ärmsten Länder Lateinamerikas. In den vergangenen vier Jahren ist der Anteil der Armen in der Bevölkerung auf fast 66 Prozent gestiegen. Aber das ist nur eine von vielen Fluchtursachen. Hinzu kommen ein korruptes politisches System, das den Eliten, aber nicht der Bevölkerung dient, eine gescheiterte Sicherheitspolitik, fehlende Arbeitsplätze und eine Wirtschaftspolitik, die auf die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen statt auf Landreformen setzt.

Korruption ist parteiübergreifend und zieht sich durch alle Bereiche. 2015 wurde einer der größten Skandale aufgedeckt, bei dem dem Sozialversicherungsinstitut Millionen von Lempira für die Wahlkampagne der damals wie heute regierenden Nationalen Partei entwendet wurden. Dies löste eine Protestwelle in der Bevölkerung aus. Auf die Forderung, eine Anti-Korruptions-Mission ähnlich der Kommission CICIG in Guatemala einzuberufen, antwortete die Regierung mit der Unterstützungsmission gegen Korruption und Straflosigkeit (MACCIH). Sie steht nicht wie die Kommission in Guatemala unter der Schirmherrschaft der UN, sondern ist bei der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) angesiedelt.

Gefährdete Korruptionsbekämpfung
Obwohl die MACCIH nicht selbst ermitteln darf, sondern die Generalstaatsanwaltschaft lediglich unterstützt, hat sie einige Steine ins Rollen gebracht. Die Wirkung ihrer Arbeit lässt sich auch daran messen, wie stark die Mission von der Regierung und den Eliten behindert und angefeindet wird. Aktuell ist die MACCIH in ihrer Existenz so stark gefährdet wie noch nie. Im Herbst 2019 müsste die Vereinbarung dazu zwischen der Regierung von Honduras und der OAS verlängert werden.

Offiziell gibt es keine Aussagen seitens der Regierung, aber immer wieder werden von Staatsfunktionären und Abgeordneten der Nationalen Partei Verlautbarungen bekannt, die das Ende der MACCIH nahelegen. So sagte beispielsweise der Präsident des Obersten Gerichtshofes kürzlich, dass er die Aufgabe der Mission als erfüllt ansehe. Viele der im vergangenen Jahr aufgedeckten Fälle werden jedoch bis Ende 2019 nicht komplett bearbeitet sein. Zu groß sind die Netzwerke von Scheinfirmen, Scheinorganisationen und Abgeordneten, die systematisch den Staat schröpfen – ob im Gesundheitswesen oder im Landwirtschaftsministerium, um nur zwei Fälle zu nennen.

Die Regierung von Präsident Juan Orlando Hernández hat in den vergangenen Jahren alle Institutionen im Staat unter die Kontrolle der Regierungspartei gebracht. Die kürzlich durchgeführten Reformen der Wahlgesetze blieben weit hinter dem Notwenigen zurück und sind eher Schönheitsreparaturen als tatsächliche Änderungen hin zu transparenten Wahlen. Die Krise nach den Wahlen im November 2017 hat deutlich gemacht, wie nötig eine Reform wäre und wie satt es die Bevölkerung hat, nicht ernst genommen zu werden. Die Regierung bemüht sich zwar sehr, ihre Politik als Erfolg darzustellen, aber die Bevölkerung ist weder von der Sicherheits- noch von der Wirtschaftspolitik überzeugt.

Gescheiterte Politik
Auch das Justizsystem versagt. Ein Indiz dafür ist die Straflosigkeit vieler Täter: 94 Prozent der Morde allgemein und 97 Prozent der Morde an Frauen (Femizide) bleiben straffrei. Die Femizidrate geht kontinuierlich nach oben. Dies ist ein Grund dafür, dass auch immer mehr Frauen Honduras verlassen. Eine von ihnen, Joselyn, begründet ihren Weg in die USA mit der Unsicherheit und Perspektivlosigkeit im Land: „Es gibt keine Arbeit, und wenn einer Arbeit hat, was dann? Der Lohn reicht nicht, um satt zu werden, und die Mareros (Anm. der Red.: Jugendbanden) nehmen davon noch Schutzgeld.“

Nur ein kleiner Teil der rund vier Millionen arbeitsfähigen Menschen hat einen Job. Die Regierung setzt auf Rohstoff- und Energiegewinnung zu Lasten indigener und ländlicher Gemeinden. Fast 40 Prozent der Beschäftigten arbeiten in der Landwirtschaft, davon die Mehrheit in der Subsistenzwirtschaft. Ihre Existenzgrundlage ist gefährdet. Ein knappes Drittel der Landesfläche sind bereits per Konzessionen an Unternehmen vergeben. Viele Gemeinden setzen sich gegen diese Projekte zur Wehr. Doch sie werden bedroht und kriminalisiert. Unter der aktuellen Regierung hat die Kriminalisierung sozialer Proteste zugenommen, und der Handlungsspielraum der Zivilgesellschaft wird stetig eingeschränkt. Allein im Jahr 2018 wurden mehr als 130 Menschenrechtsverteidiger angezeigt, und die Nichtregierungsorganisation COFADEH regis­trierte mehr als 700 Fälle von Bedrohungen.

Prekarisierung, Unterbeschäftigung und informelle Arbeit prägen die Lebenssituation vieler Honduraner. Hinzu kommt, dass knapp eine Million junger Menschen zwischen 12 und 30 Jahren weder zur Schule oder Hochschule geht noch arbeitet (siehe Beitrag von Rita Trautmann in E+Z/D+C ­e-Paper 2018/11, Schwerpunkt). Wer nicht von den Jugendbanden rekrutiert werden oder keine Belastung für seine Familie sein möchte, sucht sein Glück in den USA.

Dies ist erschreckend und legt die Vermutung nahe, dass es für die Regierung von Honduras rentabler ist, dass eine große Zahl von Menschen migriert und durch sie Rücküberweisungen ins Land kommen. Doch von den Tausenden aus den Karawanen seit Ende 2018 wird es nur ein kleiner Teil schaffen, sich in den USA ein neues Leben aufzubauen.

Migration aus Honduras in die USA gibt es seit Jahrzehnten. Neu ist die kollektive und damit sichtbare Auswanderung. Sie führt der Welt deutlich das Versagen der Regierung und ihrer Institutionen vor Augen.

Rita Trautmann ist Ethnologin. Sie war als Fachkraft für den Deutschen Entwicklungsdienst in Honduras tätig und ist seit 2011 in der Menschenrechtsarbeit zu Honduras aktiv. Die Originalzitate im Text stammen aus Interviews, die der Journalist Martin Reischke geführt und freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.
trari@protonmail.com

Dennis Muñoz ist Menschenrechts­verteidiger und arbeitet seit Jahren zu Korruption und Straflosigkeit. ­Momentan lebt er im Exil.
munozdennishn@gmail.com




Montag, 8. Juli 2019

Zeuge im Mordfall Caceres tot aufgefunden

 Melanie Schnipper in amerika21
Copinh fordert die Bestrafung der Anstifter des Mordes an Berta Caceres
Tegucigalpa. Olvin Gustavo García Mejía, ein Zeuge im Fall des Mordes an der honduranischen Umwelt- und Menschen-rechtsaktivistin Berta Cáceres, ist tot. Der Zivile Rat für indigene und Basisorganisationen in Honduras (Copinh) berichtete, dass der Mann am 4. Juli in San Bartolo leblos aufgefunden wurde.

Mit García Mejía fehlt ein wichtiger Zeuge, der die Wahrheit über die Mordpläne des Unternehmens Desarrollos Energéticos S.A. (Desa) an Cáceres ans Licht hätte bringen können. Er wurde mehrfach genannt als mutmaßlich von David Castillo Mejía, dem Präsidenten und Geschäftsführer von Desa, beauftragt, Cáceres und andere Anführer gesellschaftlicher Organisationen zu ermorden. Castillo bezeichnete ihn in einem von Copinh bereitgestellten Dokument als seinen besten Sicherheitsmann. Cáceres wurde im März 2016 in ihrem Haus von mehreren Bewaffneten getötet.

García Mejía hatte angeblich schon im Dezember 2015 den Auftrag, die Copinh-Koordinatorin zu ermorden. Der Plan konnte jedoch nicht ausgeführt werden, weil er wegen illegalen Tragens von Waffen verhaftet wurde. Außerdem lag gegen ihn ein Haftbefehl wegen der Ermordung von Bernardo Pérez vor, einem Sympathisanten von Copinh. Nach nur vier Tagen wurde er jedoch auf Druck von Führungskräften von Desa wieder freigelassen. Copinh berichtet außerdem, dass er an mehreren Gewaltverbrechen in der Gemeinde San Bartolo beteiligt gewesen sei, jedoch nie verurteilt wurde.
Die Frage stelle sich, so Copinh, ob der Tod  des Zeugen García Mejía "Teil eines Planes ist, um die Beweise und Verbindungen von David Castillo Mejía mit der Gewalt in der Gemeinde Río Blanco und der Ermordung von Berta Cáceres zu beseitigen".

Am 29. November 2018 wurden sieben der acht angeklagten Personen als Mittäter an der Ermordung von Cáceres verurteilt. Bis heute gibt es jedoch kein schriftliches Urteil, das die Strafmaße festlegt, obwohl im Januar 2019 für sie lebenslange Haftstrafen beantragt wurden. Im April dieses Jahres gab es eine Vorverhandlung gegen David Castillo, die jedoch aktuell ausgesetzt ist. Eine landesweite Kampagne versuchte, ihn als Opfer darzustellen, seine Verbindung mit dem Mord abzuschwächen und ihn als unschuldig darzustellen.

Copinh fordert, dass alle Personen, auch die "geistigen Urheber" des Mordes strafrechtlich verfolgt werden. Außerdem fordert sie eine Aufhebung der Konzession zur Errichtung des Agua-Zarca-Wasserkraftwerks am Fluss Gualcarque sowie die Entschädigung der Copinh für alle bisher entstandenen Aufwände in der Verteidigung der Rechte indigener Völker und dem Erhalt der Umwelt.

Samstag, 6. Juli 2019

Rebellisches Manifest der Frauen von Honduras

Im rebellischen Territorium der Garifuna in Vallecito, Iriona, Colón, Honduras, umgeben von Elementen der Natur, die Leben und Hoffnung derjenigen nähren, die wir hier zusammengekommen sind, haben sich mehr als 1200 Frauen und 350 Kinder getroffen und erfahren, dass das Leben und die Worte nicht aufzuhalten sind. Sie kamen aus Choluteca, El Paraíso, Copan, Olancho, Valle, Francisco Morazán, Gracias a Dios, Colón, Yoro, Cortes, Atlántida, Intibucá, Lempira, La Paz, Comayagua und Santa Bárbara.

Donnerstag, 4. Juli 2019

Migranten in kritischer Situation auf beiden Seiten der Grenze von Mexiko und USA

Berichte und Bilder aus Lagern in USA dokumentieren schlimme Zustände. Über 15.000 Migranten in 2019 bereits ausgewiesen. Foto Ertrinkender geht um die Welt

Mittwoch, 3. Juli 2019

Proteste zum 10. Jahrestag des Staatsstreichs in Honduras

 von Knut Hildebrandt in Nachrichtenpool Lateinamerika
Militarisierte Straße im Department Cortés Foto: Radio Progreso
 Tegucigalpa. Der Jahrestag des Putsches in Honduras ist von zahlreichen Protesten begleitet gewesen. Am 28. Juni jährte sich zum zehnten Mal der Staatsstreich gegen den linksliberalen Präsidenten Manuel Zelaya. Der Putsch läutete den neoliberalen Rollback in Lateinamerika und eine neue Ära der Einmischungspolitik durch die USA ein.