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Samstag, 8. August 2020

Familien in Honduras hungern - Spendenaufruf Naturfreunde Berlin

Haus in San Franzisco de Locomapa Foto:MADJ
Seit Mitte März besteht aufgrund der Corona-Pandemie in Honduras der Ausnahmezustand. Viele Menschen leiden Hunger, da sie nicht mehr ihren Erwerb nachgehen können. Seit mehreren Monaten verteilt das Movimiento Amplio por la Dignidad y la Justicia (MADJ) Lebensmittel an die ärmsten Haushalte. Mit 30 Euro Spende kann ein Haushalt mit sieben Mitgliedern einen Monat überleben. 
Ihr könnt das MADJ direkt bei ihrer wichtigen Arbeit für die Menschen in Honduras unterstützen:

Mit einer Spende von 30 Euro kann MADJ einen Haushalt mit sieben Mitgliedern eine Lebensmittelration für einen Monat bringen.
Mit einer Spende von 100 Euro kann MADJ fünf Haushalte mit drei Mitgliedern Lebensmittelrationen für einen Monat bringen.

Samstag, 27. Juni 2020

Un compás, que acompaña - Ein Rhythmus, der dich begleitet

Online-Konzert von Karla Lara (Gesang) und José Antonio Velásquez (Piano)

Die honduranische Musikerin und Aktivistin Karla Lara und ihr kongenialer Pianist José Antonio Velásquez (Piano) kreieren im Studio in Tegucigalpa einen Rhythmus, einen Takt und Kompass, der uns in Zeiten von COVID19 rund um die Welt begleitet: Erstklassiger, poetischer Trova-Sound - Karla Lara-typisch kombiniert mit einem hochpolitischen Diskurs, der klar sagt, was Sache ist, in Zeiten der neokolonialen Hyperausbeutung, von Rassismus und Patriarchat. Mit Beiträgen der autonomen feministischen Organisation CDM, von COPINH (Rat der zivilgesellschaftlichen und indigenen Organisationen von Honduras) und OFRANEH (Geschwisterliche Schwarze Organisation in Honduras).






Samstag, 27. Juni und Samstag, 4.Juli 2020, jeweils 19 Uhr auf youtube:
https://www.youtube.com/channel/UCE5IaIYtXPHqdW0e5q5m9Dw?view_as=subscriber

HondurasDelegation und Ökubüro München unterstützen das Konzert und Karla Laras rebellischen Aufruf, Alternativen zum herrschenden System zu konstruieren. Leider geht es nicht ganz ohne Geld und das ist in Honduras in der Corona-Krise für Künstler*innen knapper denn je.

Deshalb bitten wir alle, die Karlas und José Antonios Arbeit schätzen und das Konzert hören, um einen finanziellen Beitrag, den wir weiterleiten (wie immer steuerlich absetzbar):

SPENDENKONTO:
Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V.
Stadtsparkasse München
IBAN: DE65 7015 0000 0056 1762 58
Zweck: Spende Compás Kara Lara

online spenden




Dienstag, 24. Dezember 2019

Sembrando Voces


Kampagne zur Unterstützung der Arbeit von COMPPA und kommunitären Radios in Guatemala und Honduras

 



Seit 16 Jahren ist die Arbeit von COMPPA dank der Unterstützung von verschiedenen internationalen Organisationen und Einzelpersonen möglich. Sie teilen unsere Vision: Eine partizipative, demokratische und von der Basis ausgehende Kommunikation und der Aufbau von eigenen Kommunikationsmedien sind Schlüsselelemente zur Stärkung der Autonomie und der Kämpfe indigener Gemeinschaften und Basisorganisationen.

Heute starten wir diese Spendenkampagne, um unsere Arbeit weiterführen zu können.


Wir, Comunicadores y Comunicadoras Populares por la Autonomía (COMPPA), sind ein Kollektiv, das den Aufbau von alternativen Medien in Mexiko, Guatemala und Honduras begleitet und stärkt. Wir arbeiten mit über einem Dutzend indigener und kleinbäuerlicher Organisationen zusammen, die sich für die Erhaltung ihres Gemeindelandes, ihrer Kultur und für den Schutz der Umwelt und der natürlichen Ressourcen einsetzen.

Montag, 24. Oktober 2016

Spendenkampagne: Delegation nach Honduras für Menschenrechtsbeobachtung & Berichterstattung



Zur Kampagne auf Betterplace.org

Indigene Bewegungen und Menschenrechtsaktivist*innen in Honduras benötigen heute mehr denn je eine internationale Öffentlichkeit und internationale Solidarität, um einen Mindestschutz vor der Willkür des Staates zu haben. Deshalb wird eine Delegation nach Honduras fahren um von vor Ort zu berichten.

Seit dem Putsch 2009 hat sich die politische und Menschenrechtslage in Honduras kontinuierlich verschlechtert und im März 2016 mit dem Mord an der indigenen Aktivistin Berta Cáceres einen traurigen Höhepunkt erreicht.  Eingeschränkte Pressefreiheit, Verfolgung und Bedrohung von Menschenrechtsverteidiger*innen, Journalist*innen, Anwält*innen, LGTBI*-Aktivist*innen und Umweltaktivist*innen gehören mittlerweile zum Alltag. Der Ausverkauf besonders indigener Territorien bedroht die Lebensgrundlage indigener Gemeinden, die verstärkt Repressionen durch staatliche und nicht-staatliche Akteuren ausgesetzt sind.

Seit 2010 organisieren wir Delegationen, um auf die prekäre Menschenrechtslage in Honduras aufmerksam zu machen. Neben der Berichterstattung vor Ort, spielt der Austausch und die Solidarität mit den sozialen und indigenen Bewegungen eine sehr wichtige Rolle.

Die nächste Delegation nach Honduras ist für Ende 2016 geplant. Wichtige Etappe wird der Besuch bei der indigenen Lenca-Organisation COPINH sein. Seit der Ermordung von Berta Cáceres, langjährige COPINH-Koordinatorin,  hat sich die Repression auf COPINH verstärkt. Aus diesem Grund ist internationale Präsenz weiterhin wichtig, um Öffentlichkeit und Schutz für die bedrohliche Menschenrechtslage für Aktivist*innen zu schaffen. Wir befürchten, dass auch der Mord an Berta Caceres straflos bleibt und der internationale Druck um diesen Mord aufzuklären gegen Ende des Jahres nicht mehr vorhanden sein wird.

Neben der aktuellen schwierigen Situation von COPINH besteht auch die Notwendigkeit weitere indigene Organisationen zu besuchen, die ähnlich gelagerten Konflikten und Repressionen ausgesetzt sind.

Nach unserer Rückkehr werden wir die Informationen aus Honduras in Zeitungsartikeln, im Radio und natürlich auf unserem Blog veröffentlichen.
Weitere Informationen zur Delegation findet ihr hier: http://hondurasdelegation.blogspot.de

Freitag, 8. April 2016

Spenden für Teilnahme an Internationalem Treffen in Honduras


Nach dem Mord an Berta Caceres – Hondurasdelegation will am Internationalem Vernetzungstreffen in Honduras teilnehmen!

Am 2. März wurde Berta Cáceres in ihrem Haus in Honduras umgebracht. Sie war Mitgründerin und Koordinatorin der indigenen Lenca-Organisation COPINH (Ziviler Rat der indigenen und Volksorganisationen von Honduras) und eine der wichtigsten und bekanntesten Umwelt- und Menschenrechtsaktivist*innen Lateinamerikas.

Die Hondurasdelegation will mit zwei Delegierten an diesem Treffen teilnehmen. Internationale Solidarität und Präsenz sind in diesem Moment besonders wichtig, um weiterhin Druck auf die honduranischen Institutionen auszuüben und um eine Aufklärung des Mordes sowie den Abbruch des Staudammprojekts Agua Zarca zu verlangen. Zudem sind Mitglieder des COPINH weiterhin akut bedroht. Durch internationale Aufmerksamkeit und die Präsenz von Menschenrechtsbeobachter*innen vor Ort kann dazu beigetragen werden, weitere Verbrechen zu verhindern.

Unterstützt uns, an diesem Treffen teilnehmen zu können und dabei internationale Solidarität und Unterstützung für Menschenrechtsverteidiger*innen in Honduras zu zeigen!

Hier spenden...

Samstag, 12. März 2016

Spendenaufruf


von HondurasDelegation Deutschland-Österreich und Öku-Büro München

An die internationale Solidarität für die Verteidigung der indigenen Territorien, der indigenen Rechte, der Frauen- und LGBTI*Rechte und den zivilgesellschaftlichen Widerstand in Honduras:

Nach dem feigen politischen Mord an unserer Genossin und Freundin Berta Cáceres, Koordinatorin des Rats der indigenen und Volksorganisationen von Honduras COPINH in der Nacht vom 2. auf den3. März 2016 konzentrieren sich die Ermittlungen der honduranischen Behörden auf führende Mitglieder des COPINH und es wird versucht, die Organisation auf diese Weise zu kriminalisieren und von den wahren Tätern abzulenken, die mit großer Wahrscheinlichkeitin Verbindung mit dem honduranischen Unternehmen Desarollos Energéticos S.A. DESA stehen, das seit Jahren versucht, den Widerstand der Lenca-Gemeinden zu brechen, um das Staudammprojekt „Agua Zarca“ durchzusetzen. „Agua Zarca“, das u.a. mit Geldern der holländischen und finnischen Entwicklungsbank (Turbinenlieferung: Voith Hydro, ein Siemens-Joint Venture) finanziert wird, gilt als Schlüsselprojekt für zahlreiche weitere Staudamm- und nachfolgende Bergbauprojekte in Honduras.

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Spendenkampagne für den Aufbau eines Gemeindehauses und Menschenrechtsbeobachtungscamps in Río Blanco, Honduras.

Danke an alle Spender und Spenderinnen.
Insgesamt konnten wir 3000 Euro für den Bau des Gemeindehauses und MRB-Camps an den COPINH und das Dorf La Tejera weiterleiten.

Zur Unterstützung der Arbeit des COPINH kann weiterhin unter dem Verwendungszweck "Spende COPINH" an das unten aufgeführte Konto des öku-Büros gespendet werden.


Wir bitten die internationale Zivilgesellschaft um Solidarität und Unterstützung für den Aufbau eines Gemeindezentrums und Menschenrechtsbeobachtungscamps in dem indigenen Dorf La Tejera, im Departement von Intibucá, Honduras.