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Freitag, 12. August 2022

Lateinamerika: Neue Signale für mehr regionale Integration

 von David Keck

aus: Amerika 21v. 12.08.2022


Präsidentin Xiomara Castro (Honduras)
und Alberto Fernández (Argentinien)
sprachen in Bogotá über eine stärkere Rolle der Celac
Quelle: 
ALBERTO FERNÁNDEZ

Bogotá. Die Präsident:innen von Argentinien und Honduras wünschen sich eine stärkere Kooperation der lateinamerikanischen Staaten. Im Nachgang zur Amtseinführung von Gustavo Petro als neuer kolumbianischer Präsident am Wochenende in Bogotá diskutierten die Staatschefs gemeinsam mit zahlreichen weiteren Politiker:innen aus der Region bei diversen Treffen über die Möglichkeiten, die sich aus einer Integration ihrer Länder ergeben würden.

Noch ist eine genaue Stoßrichtung für einen möglichen Integrationsprozess nicht erkennbar. Jedoch wurde bei einem Treffen zwischen Argentiniens Präsident Alberto Fernández, und der honduranischen Präsidentin, Xiomara Castro, ersichtlich, dass beide der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (Celac), dabei eine Schlüsselrolle zusprechen.

Dienstag, 25. Januar 2022

Honduras "an der Schwelle zu einem Staatsstreich"

Institutionelle Krise durch zwei gewählte Vorstände im Parlament. Spaltung und Ausschlüsse in der Libre-Partei. Tausende Honduraner:innen protestieren auf den Straßen

von Daniela Dreißig in amerika21
 

Am Samstag versammelte sich die Bevölkerung vor dem Nationalen Kongress in Tegucigalpa 
Foto: Luis Méndez

Tegucigalpa. Am Sonntag ist der Abgeordnete Luis Redondo von der Partei Salvador de Honduras (PSH) zum Präsidenten des neuen Nationalkongresses gewählt worden. Für ihn stimmten jedoch nur 48 Abgeordnete: 32 von der Partei Libertad y Refundación (Libre), zehn von der PSH, fünf von der Liberalen Partei (PLH) und einer von der Democracia Cristiana de Honduras (DCH).