Von Jutta Blume amerika21
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Hernández hatte 2017 erneut zu den Präsidentschaftswahlen kandidiert, obwohl die honduranische Verfassung die Wiederwahl in dieses Amt nicht erlaubt. Deutliche Zeichen von Wahlbetrug hatten in der Folge zu Massenprotesten mit Straßenblockaden geführt. Die Regierung rief im Dezember 2017 für zehn Tage den Ausnahmezustand aus. Militär und Militärpolizei gingen zum Teil mit scharfer Munition gegen die Protestierenden vor. 23 Menschen wurden damals getötet und rund 60 verletzt. Die meisten wurden dabei Opfer von Gewalt der staatlichen Sicherheitskräfte.









