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Dienstag, 17. Februar 2026

Gedenken an Berta Cáceres - Kundgebung

Berta ist nicht gestorben, sie hat sich vervielfacht

 

Vor 10 Jahren wurde Berta Cáceres, Menschenrechts- und Umweltverteidigerin, indigene Aktivistin, Feministin, in ihrem Haus in La Esperanza in Honduras ermordet. Der politische Femizid folgte einem Mordkomplott zugunsten von Wirtschaftsinteressen, dessen Auftraggeber bis heute nicht zur Rechenschaft gezogen wurden. Staatliche Stellen wussten im Voraus von dem Plan, taten aber nichts, um Berta zu schützen. An ihrem 10. Todestag wollen wir gemeinsam Berta Cáceres gedenken sowie vollständige Aufklärung und Gerechtigkeit fordern. Dazu gehört auch die Anerkennung territorialer Rechte indigener Gemeinschaften. Wir protestieren gegen die fortdauernde Kriminalisierung, Bedrohung und Ermordung von Menschenrechtsverteidiger:innen in Honduras und ganz Lateinamerika.

Wann? Montag, 02.03. 2026 um 17:00 - 18:00 Uhr

Wo? Forum vor dem Kanzleramt

Donnerstag, 21. Februar 2019

Gedenken an Berta Cáceres und ermordete Menschenrechtsverteidiger*innen



Am Sonntag, 3. März 2019
um 12:00 bis 14:00 Uhr 
Pariser Platz/Brandenburger Tor

In der Nacht vom 2. zum 3. März 2016 wurde Berta Cáceres ermordet. Gemeinsam mit den indigenen Lenca kämpfte die Umweltschützerin und Menschenrechtsverteidigerin für die Erhaltung fundamentaler Rechte in Honduras.

Audiobeitrag von Ute Löhning, freie-radios.net
Umweltschützer leben gefährlich. Zur Situation in Honduras.
 

Sonntag, 25. Februar 2018

Wenn "Entwicklung" tödlich ist

Solidarität mit den Kämpfen um Land und Selbstbestimmung in Lateinamerika

In der Nacht vom 2. zum 3. März 2016 wurde Berta Cáceres ermordet – Menschenrechtsverteidigerin der Lenca – ein Volk, das um die Erhaltung fundamentaler Rechte in Honduras kämpft. „Nach zwei Jahren ihrer Aussaat. Berta lebt – COPINH kämpft weiter“!

In Lateinamerika war das Jahr 2017 für Menschenrechtsverteidiger*innen dramatisch: über 200 wurden ermordet, und die Bedrohungen und Verfolgungen gegen sie halten an. Die Ursachen der Verfolgung und Kriminalisierung in den Ländern Lateinamerikas sind identisch: Extraktivismus, Privatisierungen, Landraub und ein anhaltender Kolonialismus. Um darauf aufmerksam zu machen, laden wir Euch am 2. März um 15 Uhr zu einer Kundgebung vor dem Brandenburger Tor ein: Wir wollen Berta Cáceres und den ermordeten Aktivist*innen gedenken. Wir solidarisieren uns mit den Menschen, die sich für Frauen-, Indigenen-, Menschen- und Umweltrechte einsetzen und deshalb verfolgt, bedroht, kriminalisiert und getötet werden. Wir fordern Gerechtigkeit und ein Ende der Straflosigkeit!

Wir laden Kollektive//Gruppen//Sympathisant*innen ein, gemeinsam zu demonstrieren.

Für Redebeiträge und Musik wird die Technik vorhanden sein.

CADEHO (Cadena de Derechos Humanos por Honduras)
Kolumbienkampagne

Mapuche-Solidritätgruppe im FDCL (Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika) 
AG Bergbau und Menschenrechte in Kolumbien

Kontakt: cadeho@riseup.net

Freitag, 8. Dezember 2017

Kundgebung vorm Brandenburger Tor // Berlin

Kundgebung und Marsch zum Alexanderplatz am 09. Dezember 2017!
Gegen den massiven Wahlbetrug und die schweren Menschenrechtsverletzungen in Honduras nach den Wahlen vom 26. November 2017. 

Wo und Wann? Beginn 12 Uhr Brandenburger Tor



JOH ESTAS FUERA, TE VAS JOH!

Samstag, 4. März 2017

Wenn „Entwicklung“ tödlich ist



Solidarität mit den Kämpfen um Land und Selbstbestimmung in Lateinamerika

Wir gedenken am 3. März 2017 der vor einem Jahr ermordeten honduranischen Menschenrechtsaktivistin Berta Cáceres. Einige von uns haben sie persönlich gekannt, viele hat sie mit ihrem Mut, ihrer klaren Analyse und ihrem Beharren auf eine gerechtere Welt inspiriert. „Berta ist nicht gestorben – sie hat sich verfielfacht“

Wir wollen nicht Berta alleine gedenken, sondern all denjenigen – viel zu vielen – die ebenfalls im Kampf um die Menschenrechte, für das Rechte auf eine saubere Umwelt, den Kampf gegen Vertreibung in ganz Lateinamerika ermordet wurden. 217 Menschenrechtsverteidiger*innen starben der Organisation Frontline Defenders zufolge allein im Jahr 2016 eines gewaltsamen Todes, 85 in Kolumbien, 58 in Brasilien, 33 in Honduras, 26 in Mexiko, 12 in Guatemala und jeweils eine*r in El Salvador, Peru und Venezuela. Auch das laufende Jahr hat mit einer erschreckenden Zahl von Morden begonnen, nach Angaben der Interamerikanischen Menschenrechtskommission waren es bis Anfang Februar 2017 14. Es findet ein Krieg gegen die ärmsten Bevölkerungsschichten statt, ein Krieg, in dem nur die Opfer zu sehen sind und die Täter, gedeckt von Regierungen, Militär und Wirtschaftseliten selten ermittelt oder gar bestraft werden. Wir fordern daher im Mordfall Berta Cáceres, aber auch in vielen weiteren Fällen vollständige Aufklärung und die Bestrafung der Täter, einschließlich der Auftraggeber der Morde. Die überwiegende Straflosigkeit trägt dazu bei, dass die Morde an Menschenrechtsverteidiger*innen immer weiter gehen.

Montag, 27. Februar 2017

Kundgebung: Wenn "Entwicklung“ tödlich ist - Solidarität mit den Kämpfen um Land und Selbstbestimmung in Lateinamerika-


In der Nacht vom 2. zum 3. März 2016 wurde Berta Cáceres ermordet - Menschenrechtsverteidigerin der Lenca - ein Volk, das um die Erhaltung fundamentaler Rechte in Honduras kämpft. "Nach einem Jahr ihrer Aussaat. Berta lebt - COPINH kämpft weiter"