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Donnerstag, 24. Oktober 2019
Chef von Energiefirma Desa soll Mord an Aktivistin Cáceres finanziert haben
Sonntag, 20. Oktober 2019
Bruder von Präsident Hernández in den USA wegen Drogenhandels verurteilt
Daniela Dreißig amerika21
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Nach dem Urteilsspruch kam es zu spontanen Protesten in Tegucigalpa
vor dem Präsidentensitz.Quelle: @paulcarbajalhn
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Donnerstag, 17. Oktober 2019
Erhielt Präsident von Honduras Gelder aus Drogengeschäft?
Prozess gegen Bruder des Präsidenten in New York fortgesetzt. Belastende Zeugenaussagen. Drogengelder in Wahlkampagne. Juan Orlando Hernández dementiert
New York/Tegucigalpa. Der Prozess gegen Juan Antonio "Tony" Hernández, Bruder des honduranischen Präsident Juan Orlando Hernández, ist am Dienstag vor einem New Yorker Bundesgericht
fortgesetzt worden. Ein ehemaliger Beamter der US-Drogenbehörde (DEA), sagte aus, dass er bei einer Befragung im Jahr 2016 bestritten hatte, den Anführer des Kartells "Los Cachiros", Devis Leonel Rivera Maradiaga, getroffen zu haben. Die Zusammenkunft wurde jedoch mit einer versteckten Kamera gefilmt, deren Aufnahmen der DEA übergeben wurden. Dabei wurde über Verträge einer Scheinfirma gesprochen, die zur Geldwäsche genutzt wurde.
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Die Brüder Hernández: Juan Antonio "Tony" (links) und Juan Orlando (Kollage)
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fortgesetzt worden. Ein ehemaliger Beamter der US-Drogenbehörde (DEA), sagte aus, dass er bei einer Befragung im Jahr 2016 bestritten hatte, den Anführer des Kartells "Los Cachiros", Devis Leonel Rivera Maradiaga, getroffen zu haben. Die Zusammenkunft wurde jedoch mit einer versteckten Kamera gefilmt, deren Aufnahmen der DEA übergeben wurden. Dabei wurde über Verträge einer Scheinfirma gesprochen, die zur Geldwäsche genutzt wurde.
Donnerstag, 3. Oktober 2019
Ist Honduras' Präsident in Drogengeschäfte verstrickt?
Podcast SRF vom 2.10.2019
Heute beginnt in New York der Prozess gegen den Honduraner Juan Antonio Hernandez - genannt Tony Hernandez - wegen Drogenschmuggels und Mord. Brisant ist: Tony Hernandez war bis vor kurzem Parlamentsabgeordneter – und er ist der Bruder des Staatspräsidenten Juan Orlando Hernandez.Zum Beitrag
Du hast die Kugel, wir das Wort
Einweihung Wandbild in Gedenken an Berta Cáceres und Marielle Franco
Freitag, 18.10.2019 ab 19.00 Uhr, Malmöer Str. 29
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| Foto: Kollektiv CADEHO |
Lateinamerika
gilt als die gefährlichste Region für Aktivist*innen, die sich für
Menschen- und Umweltrechte einsetzen. Jährlich werden hunderte Menschen
kriminalisiert, verfolgt oder ermordet, weil sie sich für Landrechte,
Umweltschutz oder die Rechte von Minderheiten einsetzen. Die Konflikte
finden dort statt, wo Unternehmen Rohstoffe abbauen, Staudämme errichten
oder Wälder roden. Auch deutsche Unternehmen und Banken sind häufig
daran beteiligt. Aber auch in den Städten Lateinamerikas ist das
Engagement gegen Polizeigewalt und Rassismus sowie für Frauen- und
Minderheitenrechte oftmals lebensgefährlich. Die Tatbeteiligten und
Verantwortlichen bleiben meist straffrei.
Dennoch nehmen zahlreiche Menschen dieses Risiko in Kauf und setzen sich gegen Unterdrückung und Ausbeutung der Gemeingüter zur Wehr, engagieren sich für ihr Recht auf Selbstbestimmung. Oft sind es Frauen, die ganz vorne stehen und dafür ihr Leben riskieren.
Wir laden ein zur Eröffnung des Wandbildes, das Berta Cáceres (1971-2016) und Marielle Franco (1979-2018) gedenkt. Beide waren Aktivistinnen, die aufgrund ihres Engagements ermordet wurden. Beide stehen stellvertretend für die fortdauernde Gewalt, aber auch den Widerstand, der in vielen Teilen Lateinamerikas lebt.
Neben der Vorstellung des Wandbildes gibt es eine Infoveranstaltung mit Llanquiray Painemal (Mapuche-Aktivistin) und Unidos por la Paz (Kolumbien), Essen, Trinken und Musik!
Die Veranstaltung ist Teil des Antikolonialen Monats in Berlin. Weitere Informationen und Veranstaltungen gibt es hier
Dennoch nehmen zahlreiche Menschen dieses Risiko in Kauf und setzen sich gegen Unterdrückung und Ausbeutung der Gemeingüter zur Wehr, engagieren sich für ihr Recht auf Selbstbestimmung. Oft sind es Frauen, die ganz vorne stehen und dafür ihr Leben riskieren.
Wir laden ein zur Eröffnung des Wandbildes, das Berta Cáceres (1971-2016) und Marielle Franco (1979-2018) gedenkt. Beide waren Aktivistinnen, die aufgrund ihres Engagements ermordet wurden. Beide stehen stellvertretend für die fortdauernde Gewalt, aber auch den Widerstand, der in vielen Teilen Lateinamerikas lebt.
Neben der Vorstellung des Wandbildes gibt es eine Infoveranstaltung mit Llanquiray Painemal (Mapuche-Aktivistin) und Unidos por la Paz (Kolumbien), Essen, Trinken und Musik!
Die Veranstaltung ist Teil des Antikolonialen Monats in Berlin. Weitere Informationen und Veranstaltungen gibt es hier
Am Freitag, 18.10.2019 ab 19.00 Uhr, Malmöer Str. 29, 10439 Berlin veranstalten wir die offizielle Einweihung des Wandbildes mit Informationen, Essen und Musik.
Dienstag, 1. Oktober 2019
Milgen Soto wollte den Wald in Honduras schützen. Dafür musste er sterben
von Thomas Raabe in amerika21
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Der Aktivist der Breiten Bewegung für Würde und Gerechtigkeit in
Honduras, Milgen Idán Soto Ávila, wurde ermordet Quelle: madj
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Die Bewegung und die Gemeinden wehren sich gegen den Raubbau an Pinienwäldern sowie die Ausbeutung des Halbmetalls Antimon auf ihrem Territorium in San Francisco de Locomapa im Department Yoro im Norden von Honduras. Mitglieder der Gemeinde fanden Sotos Leichnam genau an der Stelle in einem Erdloch begraben, an der das Unternehmen Inmare bis zum vergangenen Montag den Wald abgeholzt hatte.
Freitag, 27. September 2019
Verzögerungen im Mordprozess Berta Cáceres in Honduras
von Andrea Lammers in amerika21
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Die Hintergründe des Mordes an Berta Cáceres sind juristisch noch
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Die Verteidiger des ehemaligen Geheimdienstoffiziers und CEO des Unternehmens Desarrollos Energeticos S.A. (Desa) hatten kurzfristig die Verschiebung beantragt und die zuständige Richterin gab dem Antrag am angesetzten Verhandlungstag statt. Der Prozess war schon seit fünf Monaten gestoppt gewesen. In dieser Zeit starteten die Verteidiger Castillos eine Medienkampagne, um Berta Cáceres postum zu diskreditieren und Castillo von jeglichem Verdacht reinzuwaschen.
Die Anwälte der Familie von Cáceres vermuten auch jetzt wieder eine bewusste Verzögerungstaktik der Verteidiger.
Mittwoch, 18. September 2019
Kriminalisierung von Umwelt-Protesten in Honduras
Illegaler Tagebau in Guapinol. Ermordung zweier Umweltschützer. Gerichtsprozess gegen weitere Aktivisten
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Gegner des illegalen Bergbaus in Honduras bleiben beharrlich
Quelle:
defensoresenlinea
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Labels:
Justizsystem,
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soziale Proteste,
Tagebau,
Umwelt
Montag, 9. September 2019
Die Gewalt gegen Gewerkschafter in Honduras nimmt kein Ende
Honduras steht bei Angriffen auf Gewerkschafter in Lateinamerika an dritter Stelle
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Jorge Hernández (stehend) beim Forum "Folgen des Putsches
für die Menschenrechte" in Honduras Quelle:
Giorgio Trucchi
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Jorge Hernández arbeitet im Netzwerk gegen die Gewalt gegen Gewerkschaften (Red contra la Violencia Antisindical), das 2015 gegründet wurde. Auslöser waren die massive Gewalt gegen organisierte Arbeiter und die Straflosigkeit im Land. Seitdem hat das Netzwerk viele Fälle dokumentiert, begleitet und zur Anzeige gebracht.
Dienstag, 3. September 2019
Gewalt, Korruption und Straflosigkeit beherrschen Energieindustrie in Honduras
Bericht über mutmaßlichen
Drahtzieher des Mordes an Berta Cáceres wirft Fragen über Rolle von
Entwicklungsbanken und Investoren auf
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Copinh fordert die Bestrafung der Anstifter des Mordes an
Berta Caceres Quelle:
copinh
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Der Geschäftsmann, Absolvent der US-Militärakademie Westpoint, Ex-Geheimdienstoffizier der honduranischen Armee sowie Ex-Angestellter der staatlichen Energiegesellschaft Enee gilt als einer der Drahtzieher des Mordes an der honduranischen Menschenrechtsverteidigerin und Leiterin der indigenen Organisation Copinh, Berta Cáceres. Castillo war Geschäftsführer des Unternehmens Desarrollos Energéticos S.A. (Desa) und ist offenbar bis heute dessen Aufsichtsratsvorsitzender.
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